ORTSBEIRAT: Jugendklub im Feuerwehrhaus

Befristete Lösung für die Blumenthaler Jugend diskutiert

BLUMENTHAL -Wie es mit dem Blumenthaler Jugendklub weitergeht, wollte Ortsbeiratsmitglied Karl-Friedrich Schült in der jüngsten Ortsbeiratssitzung wissen. Vorerst wird es erstmal keinen Klub geben. Denn der einstige Jugendklub im ehemaligen Gemeindeverwaltungsgebäude am heutigen Bürgerhaus war nach der Schließung geräumt, entkernt und letztlich wie fast alle diese alten Mauern abgerissen worden. Seit mehr als einem Jahr gibt es keinen Jugendklub mehr im Ortsteil.

Versprochen ist, dass der unweit des neuen Bürgerhauses stehengebliebene Gebäudeteil künftig zum Jugendklub wird. Dort residierte bis vor kurzem der Gewerbetreibende Mario Schimmelpfennig mit Einkaufsladen, Getränkehandel und Getränkestübchen. Schimmelpfennig zog ins Bürgerhaus.

Die Außenanlagen am Bürgerhaus und das künftige Jugendklubdomizil sollten bis Mitte 2012 gestaltet werden, sagte Ortsvorsteherin Bettina Teiche. „Wir brauchen in dem Restgebäude auch noch Räume zur Lagerung von Eigentum des Ortsteils und der Gemeinde. Und die Jugend muss sich an der Herrichtung des Klubs beteiligen.“

Karl-Friedrich Schült, der auch Blumenthaler Ortswehrführer ist, meinte: „Klub erst ab 2012 dauert zu lange. Ich habe alleine schon elf Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr. Die wollen dort rein. Wenn das so spät werden soll, müsste ich ihnen über Winter den Feuerwehrraum zur Verfügung stellen.“ Jugendklub im Feuerwehrgerätehaus? Geht denn das? Mit Schlüsselverantwortlichkeit, mit oder ohne erwachsenen Klubbetreuer? Schült nach der Sitzung: „Festgelegte Öffnungszeiten, Klubnutzung unter Aufsicht, das könnte gehen. Der Feuerwehrraum ist von der Fahrzeughalle getrennt.“ Vize-Ortsvorsteher Bernd Geyer dachte auf der Ortsbeiratssitzung laut nach über die Möglichkeiten der Beteiligung der Dorfjugend bei der Herrichtung des Klubs: „Das könnte sich z. B. nur auf einfache Renovierungs-, Räum- und Einrichtungsarbeiten beziehen. Handwerkliche Facharbeiten, zum Beispiel die Dachreparatur, müssten schon von Fachkräften gemacht werden.“

Laut Mario Schimmelpfennig regne es im einstigen Getränkestübchen „nur an einer Stelle ein wenig durch. Aber die jetzigen Schaufenster sollen wohl durch zweiflüglige Fenster ersetzt werden.“

Bürgermeister Holger Kippenhahn meint zum Vorschlag von Karl-Friedrich Schült mit dem übergangsweisen „Jugendklub“ im Feuerwehrgerätehaus: „Ortsvorsteherin Teiche hat den richtigen Zeitrahmen für Gestaltung der Außenanlagen am Bürgerhaus und die Herrichtung des künftigen Jugendklubs genannt. Vorher wird das nichts. Über Karl-Friedrich Schülts Vorschlag kann man nachdenken, die Möglichkeiten und Risiken abwägen und dann entscheiden“. (Von Hajo Nitschke)

ORTSBEIRAT: Jugendklub im Feuerwehrhaus

Befristete Lösung für die Blumenthaler Jugend diskutiert

BLUMENTHAL -Wie es mit dem Blumenthaler Jugendklub weitergeht, wollte Ortsbeiratsmitglied Karl-Friedrich Schült in der jüngsten Ortsbeiratssitzung wissen. Vorerst wird es erstmal keinen Klub geben. Denn der einstige Jugendklub im ehemaligen Gemeindeverwaltungsgebäude am heutigen Bürgerhaus war nach der Schließung geräumt, entkernt und letztlich wie fast alle diese alten Mauern abgerissen worden. Seit mehr als einem Jahr gibt es keinen Jugendklub mehr im Ortsteil.

Versprochen ist, dass der unweit des neuen Bürgerhauses stehengebliebene Gebäudeteil künftig zum Jugendklub wird. Dort residierte bis vor kurzem der Gewerbetreibende Mario Schimmelpfennig mit Einkaufsladen, Getränkehandel und Getränkestübchen. Schimmelpfennig zog ins Bürgerhaus.

Die Außenanlagen am Bürgerhaus und das künftige Jugendklubdomizil sollten bis Mitte 2012 gestaltet werden, sagte Ortsvorsteherin Bettina Teiche. „Wir brauchen in dem Restgebäude auch noch Räume zur Lagerung von Eigentum des Ortsteils und der Gemeinde. Und die Jugend muss sich an der Herrichtung des Klubs beteiligen.“

Karl-Friedrich Schült, der auch Blumenthaler Ortswehrführer ist, meinte: „Klub erst ab 2012 dauert zu lange. Ich habe alleine schon elf Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr. Die wollen dort rein. Wenn das so spät werden soll, müsste ich ihnen über Winter den Feuerwehrraum zur Verfügung stellen.“ Jugendklub im Feuerwehrgerätehaus? Geht denn das? Mit Schlüsselverantwortlichkeit, mit oder ohne erwachsenen Klubbetreuer? Schült nach der Sitzung: „Festgelegte Öffnungszeiten, Klubnutzung unter Aufsicht, das könnte gehen. Der Feuerwehrraum ist von der Fahrzeughalle getrennt.“ Vize-Ortsvorsteher Bernd Geyer dachte auf der Ortsbeiratssitzung laut nach über die Möglichkeiten der Beteiligung der Dorfjugend bei der Herrichtung des Klubs: „Das könnte sich z. B. nur auf einfache Renovierungs-, Räum- und Einrichtungsarbeiten beziehen. Handwerkliche Facharbeiten, zum Beispiel die Dachreparatur, müssten schon von Fachkräften gemacht werden.“

Laut Mario Schimmelpfennig regne es im einstigen Getränkestübchen „nur an einer Stelle ein wenig durch. Aber die jetzigen Schaufenster sollen wohl durch zweiflüglige Fenster ersetzt werden.“

Bürgermeister Holger Kippenhahn meint zum Vorschlag von Karl-Friedrich Schült mit dem übergangsweisen „Jugendklub“ im Feuerwehrgerätehaus: „Ortsvorsteherin Teiche hat den richtigen Zeitrahmen für Gestaltung der Außenanlagen am Bürgerhaus und die Herrichtung des künftigen Jugendklubs genannt. Vorher wird das nichts. Über Karl-Friedrich Schülts Vorschlag kann man nachdenken, die Möglichkeiten und Risiken abwägen und dann entscheiden“. (Von Hajo Nitschke)