STÄDTEBAUFÖRDERUNG: Geld der Frühzahler bleibt im Ort

Ausgleichsbeträge der Einwohner fließen bis zu einem Stichtag nicht nach Potsdam ab

BLUMENTHAL -Mit der Eröffnung des Blumenthaler Bürgerhauses jüngst feierten die Einwohner gleich noch ein zweites Jubiläum. Der Heiligengraber Ortsteil schöpft seit 20 Jahren Mittel aus dem Programm der Städtebauförderung. 3,3 Millionen Euro flossen seit 1991 in die Sanierung der Gebäude, Straßen, Wege und Plätze. 828 000 Euro davon gab die Gemeinde dazu. 2,5 Millionen Euro kamen vom Bund und Land. Hinzu kommen zusätzlich 150 000 Euro aus dem Förderprogramm „Integrierte ländliche Entwicklung“.

„Eigentümer innerhalb des Sanierungsgebietes haben zur Verbesserung des Ortsbildes wesentlich beigetragen“, sagt Monika Platz vom Sanierungsträger „DSK“. Die Abkürzung steht für die Firma Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Allein für Modernisierung und Instandsetzung haben Bund, Land und Gemeinde 1,81 Millionen Euro aufgewendet. 730 000 Euro davon flossen in 29 private Bauvorhaben. Die Bauherren beteiligten sich mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Stellvertretend für gelungene geförderte Maßnahmen nennt Monika Platz die Bahnhofstraße1, 2 und 3, die Straße der Solidarität 15, 31, 42 und 51. Das am Freitag eröffnete Bürgerhaus kostete 640 000 Euro, von denen 96 Prozent aus Bundes-, Landes- und Gemeindekassen kommen und weitere vier Prozent allein von der Gemeinde getragen wurden (die MAZ berichtete). Weitere Förderobjekte sind Nebenanlagen an der Straße der Einheit, Parkweg, Schulkomplex mit Nebengebäude, Außenanlagen der Kita, Parkplatz an der Grundschule, Trauerhalle und Neuordnung des ehemaligen BHG-Geländes.

Monika Platz lobte jene 46 Blumenthaler, die bereits vorfristig einen Ausgleichsbetrag für die Wertsteigerung ihrer Grundstücke im Sanierungsgebiet geleistet haben. Dadurch flossen bislang 50 000 Euro, die allein für Blumenthaler Projekte genutzt werden.

Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn bittet darum, dass sich noch weitere Blumenthaler für diese Möglichkeit entscheiden. Denn davon profitiert die Gemeinde noch selbst. Kippenhahn: „Das Geld können wir bis zu einem Stichtag ausschließlich für Blumenthal einsetzen. Danach fließt es in die Landeskasse.“ (Von Dirk Klauke)

STÄDTEBAUFÖRDERUNG: Geld der Frühzahler bleibt im Ort

Ausgleichsbeträge der Einwohner fließen bis zu einem Stichtag nicht nach Potsdam ab

BLUMENTHAL -Mit der Eröffnung des Blumenthaler Bürgerhauses jüngst feierten die Einwohner gleich noch ein zweites Jubiläum. Der Heiligengraber Ortsteil schöpft seit 20 Jahren Mittel aus dem Programm der Städtebauförderung. 3,3 Millionen Euro flossen seit 1991 in die Sanierung der Gebäude, Straßen, Wege und Plätze. 828 000 Euro davon gab die Gemeinde dazu. 2,5 Millionen Euro kamen vom Bund und Land. Hinzu kommen zusätzlich 150 000 Euro aus dem Förderprogramm „Integrierte ländliche Entwicklung“.

„Eigentümer innerhalb des Sanierungsgebietes haben zur Verbesserung des Ortsbildes wesentlich beigetragen“, sagt Monika Platz vom Sanierungsträger „DSK“. Die Abkürzung steht für die Firma Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Allein für Modernisierung und Instandsetzung haben Bund, Land und Gemeinde 1,81 Millionen Euro aufgewendet. 730 000 Euro davon flossen in 29 private Bauvorhaben. Die Bauherren beteiligten sich mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Stellvertretend für gelungene geförderte Maßnahmen nennt Monika Platz die Bahnhofstraße1, 2 und 3, die Straße der Solidarität 15, 31, 42 und 51. Das am Freitag eröffnete Bürgerhaus kostete 640 000 Euro, von denen 96 Prozent aus Bundes-, Landes- und Gemeindekassen kommen und weitere vier Prozent allein von der Gemeinde getragen wurden (die MAZ berichtete). Weitere Förderobjekte sind Nebenanlagen an der Straße der Einheit, Parkweg, Schulkomplex mit Nebengebäude, Außenanlagen der Kita, Parkplatz an der Grundschule, Trauerhalle und Neuordnung des ehemaligen BHG-Geländes.

Monika Platz lobte jene 46 Blumenthaler, die bereits vorfristig einen Ausgleichsbetrag für die Wertsteigerung ihrer Grundstücke im Sanierungsgebiet geleistet haben. Dadurch flossen bislang 50 000 Euro, die allein für Blumenthaler Projekte genutzt werden.

Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn bittet darum, dass sich noch weitere Blumenthaler für diese Möglichkeit entscheiden. Denn davon profitiert die Gemeinde noch selbst. Kippenhahn: „Das Geld können wir bis zu einem Stichtag ausschließlich für Blumenthal einsetzen. Danach fließt es in die Landeskasse.“ (Von Dirk Klauke)