Projekt „Multifunktionale Einrichtungen der Daseinsvorsorge in Heiligengrabe“

Auswertung der Bürgerveranstaltung am 14. März 2017 im Bürgerhaus Blumenthal

Die Veranstaltung, an der ca. 30 Bürgerinnen und Bürger aus Blumenthal und Umgebung teilgenommen haben, wurde von René Kämpfer vom IGES Institut GmbH aus Berlin moderiert. Beiträge lieferten außerdem Ortsvorsteherin Bettina Teiche, Bürgermeister Holger Kippenhahn und Elke Bröcker von der Volkssolidarität. Unter den Gästen befanden sich u. a. mehrere Ortsvorsteher und Gemeindevertreter und die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann.

Die Gemeinde Heiligengrabe und ihr Vorhaben „Multifunktionale Einrichtungen der Daseinsvorsorge in der Gemeinde Heiligengrabe“ sind Teil des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Regionalität und Mehrfunktionshäuser“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Im Rahmen des Projektes sollen innovative Konzepte zum Erhalt der Lebensqualität und der wirtschaftlichen Stabilität in ländlichen Regionen erarbeitet werden um dadurch Dienstleistungen vor Ort und regionale Nahversorgung sicherzustellen.

Bundesweit werden 13 Modell- und Demonstrationsvorhaben zu „Mehrfunktionshäusern“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Für die Gemeinde Heiligengrabe wird ein umfassendes Konzept zur Umsetzung einer multifunktionalen Einrichtung erstellt, dass neben der Bündelung zentraler Dienstleistungen wie Arzt, Friseur, Post, Physiotherapie, Café oder Beratungs- und Veranstaltungsraum unter einem Dach auch die Einführung eines Dorfkümmerers betrachtet.

In das Modellvorhaben und die Erarbeitung der Konzepte sollen möglichst viele Akteursgruppen einbezogen werden: die Bürgerinnen und Bürger (jeden Alters), Verbände und Vereine, die Unternehmen und Betriebe der Region, die öffentliche Verwaltung und Politik, Bildungseinrichtungen usw.

In einer vorgeschalteten Analyse wurden sechs Standorte im Gemeindebereich Heiligengrabe als mögliche Modellorte untersucht. Letztlich fiel die Entscheidung auf Blumenthal, da das Dorf, seine Akteure und insbesondere das Bürgerhaus als gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes angesehen wurden.

Nachfolgend dokumentieren wir im Rahmen einer groben unverbindliche Vorabeinschätzung der Diskussion die mögliche Umsetzungsperspektive aus Sicht des Projektteams. Die konkrete Umsetzbarkeit bedarf einer individuellen Machbarkeitsprüfung.